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Samstag, 17. Oktober 2026

Potsdam gründet neue Wasser-Gesellschaft für Trink- und Abwasser

Potsdam
Trinkwasser
Potsdam stellt die Wasser- und Abwasserversorgung neu auf. Foto: dpa

Die Landeshauptstadt Potsdam stellt ihre Wasser- und Abwasserversorgung neu auf. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Vorbereitung einer eigenständigen städtischen Gesellschaft für die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung beschlossen. Ziel ist es, die Aufgaben ab dem 1. Januar 2028 dauerhaft durch eine kommunale Gesellschaft innerhalb des Stadtwerkeverbundes wahrnehmen zu lassen.​

Mit dem Beschluss beginnt ein Umstrukturierungsprozess. Die Oberbürgermeisterin wird gemeinsam mit der Stadtwerke Potsdam GmbH bis Ende 2026 ein Konzept vorzulegen. Dieses soll die rechtlichen, organisatorischen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen für die neue Gesellschaft schaffen. Geplant sind unter anderem die Ausarbeitung der gesellschaftsrechtlichen Struktur, die Entwicklung eines Betriebs- und Organisationskonzeptes sowie die Personal- und Investitionsplanung. Darüber hinaus sollen die notwendigen Vermögens-, Vertrags- und Personalübertragungen vorbereitet werden. 

Oberbürgermeisterin Noosha Aubel bezeichnete die Entscheidung als wichtigen Schritt für die Zukunft der kommunalen Daseinsvorsorge. „Mit dem Beschluss zur Gründung einer neuen städtischen Gesellschaft stellen wir die Weichen für die Zukunft der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Potsdam“, erklärte sie. Wasser sei ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Eine vollständig städtische Gesellschaft innerhalb des Stadtwerkeverbundes könne dazu beitragen, vorhandene Kompetenzen zu bündeln, Zuständigkeiten klar zu regeln und die Neuorganisation bis Anfang 2028 verlässlich vorzubereiten.

Nach Angaben der Stadt soll die neue Organisationsstruktur die kommunale Steuerung der Wasserver- und Abwasserentsorgung stärken und diese langfristig in öffentlicher Verantwortung sichern. Gleichzeitig sollen die bestehenden Kompetenzen und Synergien innerhalb des Stadtwerkeverbundes weiterhin genutzt werden. Ziel sei eine leistungsfähige, wirtschaftliche und zukunftssichere Organisation, die Versorgungssicherheit, effizientes Handeln und eine starke kommunale Daseinsvorsorge miteinander verbindet.

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