Potsdam modernisiert Schul-IT: 5-Millionen-Euro-Projekt läuft planmäßig
Die Landeshauptstadt Potsdam treibt die Digitalisierung ihrer Schulen weiter voran. Mit einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro läuft derzeit die umfassende Migration auf Windows 11 und Office 2024. Ziel des Projekts ist es, die IT-Ausstattung an den Schulen zukunftssicher, leistungsfähig und einheitlich zu gestalten.
Hintergrund der Maßnahme ist das Auslaufen des Hersteller-Supports für die bislang eingesetzten Windows- und Office-Versionen. Deshalb werden an insgesamt 48 Schulen mehr als 4.700 Endgeräte ausgetauscht. Schulen, die bereits über neuere Geräte verfügen, erhalten lediglich die aktualisierte Software.
Parallel zum Hardware-Austausch erfolgt die Einführung von Windows 11, Office 2024 sowie einer zentralen Softwareverwaltung mit mehr als 4.800 Lizenzen. Viele der bisherigen Geräte sind zwischen zehn und 15 Jahre alt und erfüllen die technischen Anforderungen moderner Software nicht mehr.
Mit der Vereinheitlichung der Systeme sollen zahlreiche Vorteile erreicht werden. Dazu zählen eine höhere Servicequalität durch einfachere Wartung und Fehleranalyse, eine bessere Nutzerfreundlichkeit durch standardisierte Anwendungen sowie eine zentrale Softwareverwaltung, die Datenschutz- und Lizenzanforderungen sicherstellt.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase konnte der reguläre Rollout Mitte März starten. Zwar hatte es aufgrund von Lieferengpässen bei PC-Herstellern eine Verzögerung von rund vier Monaten gegeben, inzwischen verläuft das Projekt jedoch wieder planmäßig.
Aktuell wurden bereits 16 Schulen mit neuer Hard- und Software ausgestattet. Das entspricht etwa einem Viertel des Gesamtprojekts bezogen auf die Anzahl der Geräte. Die Rückmeldungen aus den Schulen fallen laut Stadtverwaltung durchweg positiv aus. Besonders gelobt werden die gute Vorbereitung sowie die spürbaren Verbesserungen im Schulalltag.
Bis Ende des Jahres sollen weitere 20 Schulen modernisiert werden. Der vollständige Abschluss des Projekts ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
„Ziel ist es, die technische Ausstattung an den Schulen zukunftssicher, einheitlich und leistungsfähig zu gestalten“, betont Potsdams Verwaltungsdezernent Dieter Jetschmanegg.






