Radweg fertiggestellt: Lückenschluss am BER
Der fertiggestellte Radweg entlang der Südbahn des BER (Runway 3 Süd) wurde am Freitag, 10. Juli offiziell abgenommen. Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld, Christian Hentschel, dankte beim Eröffnungsakt der ausführenden Baufirma Johann Bunte Bauunternehmung, dem Planungsbüro Inros Lackner, BEV Ingenieure für die Bauüberwachung, der Flughafengesellschaft FBB für die Projektsteuerung sowie den Verantwortlichen in der Gemeindeverwaltung.
In Anwesenheit von Gemeindevertretern, Pressevertretern und interessierten Bürger betonte der Bürgermeister die Notwendigkeit infrastruktureller Maßnahmen für alle Verkehrsteilnehmer: „Schönefeld ist auch eine Gemeinde für Radfahrer*innen. Und wir freuen uns, diesen Lückenschluss heute feiern zu können. Planungsverfahren erfordern oft Geduld. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.“
Der Begriff „Runway 3“ steht für den Radrundweg um den Flughafen BER, der auf dem Gebiet der Gemeinde Schönefeld verläuft. Nun ist eine der größten Lücken im bisherigen Rundweg entlang des südöstlichen Flughafenzauns zwischen der Mittenwalder Straße und der Hugo-Eckener-Allee geschlossen worden. Der früher unbefestigte Sandweg wurde ausgebaut und asphaltiert. Die 3,50 Meter breite Fahrbahn sowie zusätzliche Ausweichstellen sollen auf rund 4,9 Kilometern für ein sicheres und komfortables Radfahren in beide Richtungen sorgen.
Seit vielen Jahren war das Projekt ein Thema. Verschiedene Aspekte wie zum Beispiel die Beachtung des Planfeststellungsbeschlusses bedurften Abstimmungen mit diversen Akteuren. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit der Gemeinde Schönefeld mit der FBB GmbH wurden hier viele Herausforderungen auf kurzem Weg sehr professionell gelöst.
Ausdrücklich wird der entstandene Radweg nicht für den PKW-Verkehr freigegeben. Dies ist gemäß Planfeststellungsbeschluss nicht möglich. Er dient jedoch neben dem Radverkehr auch dem landwirtschaftlichen Verkehr. Mit der neuen Radverkehrsverbindung wächst die Flughafenregion weiter zusammen – und erhält ein zusätzliches Angebot für klimafreundliche und alltagstaugliche Mobilität. In Zukunft soll das Radwegenetz weiter vervollständigt werden.






