Regional einkaufen rund um die Uhr: Fairkostbar eröffnet 24-Stunden-Hofladen in Teltow
Mit einem neuen 24-Stunden-Hofladen hat das Projekt „Fairkostbar“ die regionale Nahversorgung in Teltow erweitert. In der Ruhlsdorfer Straße eröffnete ein Smart-Store, in dem Kundinnen und Kunden künftig unabhängig von Öffnungszeiten regionale Lebensmittel einkaufen können.
Der Hofladen entstand auf einem zuvor ungenutzten Gelände und wurde gemeinsam mit dem Teltower Rübchen Obst- und Gemüsehof eingerichtet. Ziel des Projekts ist es, regionale Erzeuger besser zu vernetzen, kurze Lieferwege zu fördern und Verbraucherinnen und Verbrauchern den Einkauf heimischer Produkte zu erleichtern.
Das Vorhaben wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms BULEplus/RegioKost unterstützt und gilt als Modellprojekt für eine zukunftsfähige Nahversorgung in Brandenburg. Dabei verbindet das Konzept den klassischen Hofladen mit digitalen Lösungen und einem modernen Selbstbedienungssystem.
„Viele Menschen wollen regional einkaufen, finden aber nach Feierabend geschlossene Hofläden vor. Gleichzeitig brauchen Höfe Unterstützung bei Sichtbarkeit, Vermarktung und digitaler Kommunikation“, sagte Fairkostbar-Gründerin Sandra Grittke bei der Eröffnung. Der neue Hofladen solle beide Herausforderungen miteinander verbinden.
Nach Angaben der Initiatoren ist der Smart-Store Teil eines umfassenderen Konzepts, das stationären Einkauf mit digitalen Angeboten, Bildungsformaten und einem Gemeinschaftsgedanken verknüpft. Dadurch sollen regionale Produkte leichter zugänglich gemacht und die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Unternehmen und Verbrauchern gestärkt werden.
Für die Stadt Teltow versprechen sich die Projektverantwortlichen eine Stärkung der lokalen Infrastruktur. Gleichzeitig soll das Vorhaben die regionale Landwirtschaft unterstützen und neue Kooperationen zwischen Wirtschaft, Landwirtschaft und Zivilgesellschaft fördern.
Sandra Grittke war für ihr Engagement bereits als „Unternehmerin der Zukunft“ ausgezeichnet worden. Mit Fairkostbar verfolgt sie das Ziel, ein Modell zu etablieren, das sich auch auf andere Regionen übertragen lässt.
Zur Eröffnung nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den neuen Hofladen kennenzulernen, regionale Produkte zu verkosten und mit den Projektbeteiligten ins Gespräch zu kommen.






