Sanierung der Bahnhofsallee in Am Mellensee rückt in greifbare Nähe
Nach Jahrzehnten des Stillstands geht es bei der Bahnhofsallee in Mellensee voran. Allerdings geht es derzeit erst einmal um ein Teilstück von 340 Metern.
Mit dem Abschluss einer Planungsvereinbarung für den grundhaften Ausbau der Bahnhofsallee in Mellensee ist am 24. September 2026 der Startschuss für das Vorhaben gefallen. Auch mit dem Landesbetrieb Straßenwesen hat Bürgermeister Tobias Krüger bereits eine entsprechende Vereinbarung geschlossen, wie die Gemeinde mitteilte. Zwar geht es derzeit vorerst um den rund 340 Meter langen Abschnitt von der Draisinenstrecke bis zur Anfahrt der Nottekanalbrücke. Es ist jedoch auch der komplizierteste Teil, da dort Denkmalschutz, Regen- und Abwasserführung, die unmittelbare Nähe zum Mellensee, Naturschutzrecht und ein gesetzlich geschützter Alleebaumbestand allesamt unter einen Hut zu bringen sind. „Dass auch die übrigen Abschnitte der Bahnhofsallee dringend verbesserungswürdig sind, steht außer Frage – sie werden gesondert und zu einem späteren Zeitpunkt angegangen“, so Krüger.
Erste Schritte vereinbart
Der erste Abschnitt wird zusammen mit der Firma Wertwin angegangen, die Vorhabenträgerin des Bebauungsplans „Wohnpark am Mellensee“ auf dem ehemaligen Borsig-Gelände ist. Das Plangebiet schließt einen Teil der Straße mit ein, und das Unternehmen hat sich laut Gemeinde im gesamten Verfahren als äußerst kooperativer Partner gezeigt. Konkret wurde ein Vorgehen in kleinen, überschaubaren Planungsschritten vereinbart, bei dem zunächst die ersten Leistungsphasen der Planung, mit einer Option auf die folgenden Schritte festgelegt wurde, um das finanzielle Risiko für alle Seiten zu begrenzen. Der Landesbetrieb habe sich verpflichtet, spätestens zwölf Monate nach Fertigstellung der Ausschreibungsunterlagen mit dem eigentlichen Bau zu beginnen.
All das passiert, während sich die Gemeinde in der Haushaltssicherung befindet. Sie übernimmt auch nur die Planung und den späteren Bau eines sicheren, gemeinsamen Geh- und Radwegs entlang der neuen Fahrbahn. Bürgermeister Krüger zeigt sich sichtlich zufrieden: „Damit ist es gelungen, ein weiteres der gefühlt unlösbaren, seit Jahrzehnten festgefahrenen Themen der Gemeinde endlich erfolgreich umzusetzen.“






