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Sonntag, 6. September 2026

Showdown um Platz vier im Blu: Orcas wollen sich Heimvorteil sichern

Potsdam
Thilo Popp 01 – S.Seifert
Dauerbrenner bislang in der Saison: Thilo Popp ist einer von drei Spielern, die noch keine Partie dieses Jahr verpasst haben. Foto: S. Seifert

Die Entscheidung fällt am Sonnabend: Für die Potsdam Orcas steht das letzte Spiel der Hauptrunde in der Wasserball-Bundesliga an. Um 16.00 Uhr empfängt das Team im Sport- und Freizeitbad Blu den SV Cannstatt – und kämpft dabei um eine möglichst gute Ausgangsposition für das Viertelfinale.

Enge Konstellation hinter den Topteams

Hinter den drei führenden Mannschaften der Liga – den Wasserfreunden Hannover, Spandau 04 und dem ASC Duisburg – hat sich ein extrem enges Feld gebildet. Die Orcas gehen mit 15 Punkten als Tabellenvierter in den letzten Spieltag, punktgleich mit dem Duisburger SV 98. Dank der gewonnenen direkten Duelle liegt Potsdam aktuell vorne. Dahinter folgen die White Sharks Hannover mit 13 Punkten. Durch den überraschend deutlichen Sieg des Duisburger SV bei den White Sharks  (18:11) ist die Situation noch einmal spannender geworden – und bietet den Orcas gleichzeitig eine große Chance.

Kleiner Vorteil mit großer Wirkung

Mit einem Sieg gegen Cannstatt würde Potsdam den vierten Tabellenplatz sichern. Das bedeutet zwar noch nicht den Einzug ins Halbfinale – aber einen wichtigen Vorteil: Im Viertelfinale (Platz 4 gegen Platz 5) wird im Modus „Best of Three“ gespielt. Sollte es zu einem entscheidenden dritten Spiel kommen, hätte der Viertplatzierte Heimrecht. Der Sieger dieses Viertelfinal-Duells erreicht das Halbfinale, der Verlierer muss in die Playdowns und damit sogar wieder Richtung Tabellenende schauen. Trainer Alexander Tchigir bringt die Bedeutung auf den Punkt: „Wir wollen uns mit einem guten Spiel belohnen und uns die bestmögliche Ausgangsposition sichern. Das Heimrecht kann in so einer Serie ein entscheidender Faktor sein.“

Unberechenbare Liga

Die aktuelle Saison zeigt deutlich, wie eng das Leistungsniveau hinter den Top drei ist. Mehrere Teams bewegen sich auf Augenhöhe – an einem guten Tag kann jeder jeden schlagen. Gerade deshalb ist das letzte Hauptrundenspiel von besonderer Bedeutung.

Cannstatt mit starken Ergebnissen

Mit dem SV Cannstatt kommt ein Gegner nach Potsdam, der nicht unterschätzt werden darf. Der Aufsteiger hat sich im Saisonverlauf stark entwickelt und bereits mehrere Achtungserfolge gefeiert. Unter anderem gewann Cannstatt gegen Neukölln (19:18), beim Duisburger SV (16:13) sowie gegen die White Sharks Hannover (15:12). Auch wenn es für die Gäste tabellarisch um nichts mehr geht, ist klar: Diese Mannschaft ist gefährlich. Das Hinspiel Ende Januar entschieden die Orcas mit 11:8 für sich. Grundlage war ein starker Start (5:2 im ersten Viertel, 8:4 zur Halbzeit). Dennoch zeigte sich auch damals, dass Cannstatt jederzeit zurückkommen kann.

Personalsituation

Die Vorbereitung verlief konzentriert, allerdings gibt es einige Ausfälle und Fragezeichen: Elias Göthke fehlt krankheitsbedingt. Fynn Klaffke steht weiterhin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Auch hinter dem Einsatz von Torhüter Max Rössel steht aufgrund einer Erkrankung noch ein Fragezeichen.

Unterstützung gefragt

Für die Orcas ist klar: In diesem entscheidenden Spiel soll auch die Unterstützung von den Rängen eine Rolle spielen. Anpfiff ist am Sonnabend um 18.00 Uhr im Sport- und Freizeitbad Blu. Tickets gibt es online unter: www.potsdam-orcas.de/tickets

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