Sommer in Potsdam: Gemeinsam die Natur und die Landschaft in und um Potsdam schützen
Mit den sommerlichen Temperaturen zieht es viele Potsdamer sowie Gäste an Seen, in Parks und in die Schutzgebiete der Landeshauptstadt. Die Stadt Potsdam ruft dazu auf, diese sensiblen Natur- und Landschaftsräume achtsam und rücksichtsvoll zu nutzen.
„Schönes Wetter lädt zum Aufenthalt im Freien ein – das begrüßen wir ausdrücklich. Gleichzeitig bitten wir darum, Natur und Erholungsräume mit Rücksicht auf Tiere, Pflanzen und andere Besucher zu nutzen. Schon kleine Beiträge helfen, unsere Grün- und Wasserflächen langfristig zu erhalten“, sagt Lars Schmäh, Fachbereichsleiter Klima, Umwelt und Grünflächen.
Potsdam verfügt über zahlreiche wertvolle Schutzgebiete – darunter Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie europäisch geschützte Natura-2000-Gebiete. Sie bieten wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und tragen wesentlich zur Lebensqualität in der Stadt bei. Um diese Bereiche dauerhaft zu schützen, gelten besondere Regeln.
Ein besonders sensibler Bereich ist das Naturschutzgebiet „Sacrower See und Königswald“ zwischen Sacrow und Groß Glienicke. Besucher werden gebeten, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und Uferbereiche nur an den vorgesehenen Zugängen zu nutzen. Das Befahren des Sees mit Kajaks, SUP-Boards oder Flößen ist nicht erlaubt. Ebenso sind Campen, Grillen, offenes Feuer und Rauchen untersagt – auch wegen der erhöhten Waldbrandgefahr.
Auch in anderen Schutzgebieten, etwa rund um die Wublitz oder am Fahrländer See, gelten besondere Vorgaben zum Schutz von Ufer- und Schilfbereichen sowie für den Wassersport. Diese Rückzugsräume sind für viele Vogelarten als Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet von großer Bedeutung.
Die wichtigsten Hinweise finden Besucher auf Informationstafeln und Beschilderungen vor Ort. Die Stadt appelliert außerdem, Abfälle nicht in der Natur zurückzulassen. Wer Müll wieder mitnimmt, Papierkörbe nutzt und auf Mehrweg setzt, trägt dazu bei, Grünanlagen und Gewässer sauber zu halten. Überfüllte Abfallbehälter und abgestellte Müllsäcke ziehen zudem Tiere an und verschmutzen die Umgebung zusätzlich.





