Speedmarathon in Potsdam: 582 Verstöße – Raser mit 94 km/h in 50er-Zone gestoppt
Im Rahmen des bundesweiten Speedmarathons am 15. April führte das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Potsdam zwischen 5.30 Uhr und 22.00 Uhr Geschwindigkeitskontrollen an insgesamt zehn wechselnden Standorten durch. Insgesamt wurden 9.373 Fahrzeuge an den mobilen Messstellen erfasst, wobei es in 515 Fällen zu Überschreitungen der zulässigen Geschwindigkeit kam.
Ergänzend flossen auch die Daten der drei stationären Messanlagen im Stadtgebiet, inklusive Rotlichtüberwachung, in die Auswertung ein. Dort wurden bei mehr als 28.530 erfassten Fahrzeugen weitere 67 Geschwindigkeitsverstöße sowie 33 Rotlichtverstöße registriert. Damit ergibt sich eine Gesamtzahl von 582 festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Teilnahme am bundesweiten Aktionstag unterstreicht die Bedeutung der Verkehrssicherheit im Stadtgebiet. Der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmenden hielt sich an die geltenden Vorschriften.
Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 94 km/h bei erlaubten 50 km/h. Nach Abzug der Toleranz ergibt sich eine Überschreitung von 41 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften. In einem solchen Fall sind ein Bußgeld von etwa 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot vorgesehen.





