Strandbad Klausdorf: Startklar für die Badesaison
Pünktlich zum Saisonstart am 15. Mai 2026 soll auch die Wasserrutsche im Strandbad Klausdorf wieder einsatzbereit sein.
Auch wenn es zwischenzeitlich einige Herausforderungen zu meistern gab, freuen sich Katharina und Robert Bluhm auf die am 15. Mai offiziell beginnende Badesaison. Seit sechs Jahren ist das Ehepaar Pächter des Strandbads Klausdorfs. Zur neuen Saison, auf die es am ersten warmen Maiwochenende schon einen Vorgeschmack gab, soll auch die beliebte Wasserrutsche wieder einsatzbereit sein.
Die musste im Vorfeld erst einmal auf Vordermann gebracht werden. Einige der Dichtungsfugen zwischen den einzelnen Rutschenelementen waren aufgrund der Witterung porös geworden, erklärt Katharina Bluhm. Sie wand sich damit an die Gemeinde. „Die Mängel wurden durch den Bauhof behoben, und zur Badesaison gibt es dann wieder eine vom TÜV abgenommene Rutsche“, versichert Bürgermeister Tobias Krüger. Bis Redaktionsschluss am 6. Mai lag Pächterin Bluhm allerdings noch keine schriftliche Freigabe der Rutsche vor.
Doch die war auch nicht das einzige Problem, das vor dem Saisonstart aufgetaucht ist. Durch den kalten Winter war auch eine Haupt-Wasserleitung geplatzt. „Die lag nur etwa 30 Zentimeter unter dem Boden“, berichtet Bluhm. Glücklicherweise sei darauf durch die Verwaltung gut und schnell reagiert worden. Die Leitung ist inzwischen geflickt und die Wasserversorgung damit sichergestellt. Einzig um die Kosten dafür macht sich die Pächterin Sorgen. Die Arbeiten wurden ebenfalls von der Gemeindeverwaltung beauftragt. Die Rechnung dafür soll mehrere Tausend Euro betragen. „Selbst gesehen haben wir sie nicht“, so Bluhm. Möglicherweise soll das Geld aber zum Ende des Jahres gegengerechnet werden, wenn es um die Rückvergütung von Investitionen geht, wie die Verwaltung ihr schriftlich angekündigt habe.
„Wir haben für alle drei Strandbäder diese Rückvergütungsklausel“, erklärt Bürgermeister Tobias Krüger. Sie ermögliche es den Pächtern, Investitionen, die sie im Laufe der Saison getätigt haben, gegen die Pacht gegenzurechnen. „Wir freuen uns, dass wir Pächter haben, die selbst viel Hand anlegen“, so Krüger. Ihnen soll mit der Klausel der Betrieb der Strandbäder erleichtert werden, „die für die Gemeinde ein echtes Pfand sind, mit dem wir auch wuchern“, so der Bürgermeister. Die Verwaltung habe daher lediglich schriftlich darüber informiert, dass sie sich vorbehalten werde, einen Teil der entstandenen Kosten für die Reparatur der Leitung in Rechnung zu stellen, da Transparenz und rechtzeitige Informationen wichtig seien. „Eine Entscheidung dazu ist aber nicht getroffen“, betont Krüger.
Für Besucher des Strandbads dürfte das aber keinen Unterschied machen. Neben der reparierten Rutsche erwartet sie auf dem öffentlichen Spielplatz, der zu dem Areal gehört, auch ein neues Spielgerät. Informationen zu Preisen und mehr für das Strandbad in der Zossener Straße 74 gibt es auf www.strandbadklausdorf.de.





