Strandbad Rangsdorf: Rechtsstreit zwischen Gemeinde und Lido Gmbh ist beendet
Für die neuen Pläne der Gemeinde Rangsdorf für das Strandbad am Rangsdorfer See besteht nun Rechtssicherheit. Der Rechtsstreit am Landgericht Potsdam ist offiziell beendet. Die für den 23. September 2026 angesetzte nächste Verhandlung wurde durch das Gericht am 15. Juli aufgehoben. Damit ist der Rechtsstreit um die Beendigung des Pachtvertrages im gegenseitigen Einvernehmen beider Parteien beendet.
Am 13. Januar 2026 hatte die Gemeinde das Gelände und die dazugehörigen Gebäude bereits von der Gerichtsvollzieherin übergeben bekommen. In den darauffolgenden Wochen wurde einiges auf dem Gelände bewegt: Die elektrischen Anlagen wurden überprüft, Müll, Zäune sowie morsche Palettenmöbel entfernt und die Sanitäranlagen erneuert. Für die weitere Bewirtschaftung des Bereichs wurde eine Ausschreibung durchgeführt. Dabei konnte der Berliner Street-Food-Anbieter Potato Brothers überzeugen. Seit Pfingsten sorgt der neue Pächter für ein schöneres Ambiente und hat bereits zahlreiche stimmungsvolle Veranstaltungen organisiert. Neben leckeren Speisen und erfrischenden Getränken kümmert sich das Team auch um Sauberkeit und gepflegte Toiletten.
Die bisherigen Maßnahmen standen unter dem Vorbehalt, dass das Landgericht der Lido GmbH das Strandbad nicht wieder übergibt. Ursprünglich sollte das im Mai bei einer Verhandlung geklärt werden, die dann aber auf September verschoben und nun aufgehoben wurde.
Damit ist der Weg für die weitere Entwicklung des Geländes frei. So kann an dieser traditionsreichen Stelle endgültig ein neues Lido Kapitel beginnen. Das Gelände hat im Laufe der vergangenen Jahrzehnte viele Veränderungen erlebt und ist für Rangsdorf nach wie vor ein wichtiger Treffpunkt und ein beliebter touristischer Anziehungspunkt.






