Tag des offenen Denkmals 2026: Teltow-Fläming bietet viel – von Heeresbäckerei bis Verkehrsversuchsanlage
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz lädt jährlich am zweiten Sonntag im September zum Tag des offenen Denkmals ein. Interessierte können am Sonntag, 13. September 2026, einzigartige Denkmale und Orte im Landkreis entdecken, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Vielerorts warten Sonderführungen, Handwerksvorführungen und ein buntes Rahmenprogramm auf Kulturinteressierte.
Baruth/Mark: Besucher können die Stadtkirche St. Sebastian auf dem Walther-Rathenau-Platz von 11.30 bis 17 Uhr besichtigen und den Turm besteigen.
Blankenfelde: In der Alten Dorfschmiede, Blankenfelder Dorfstraße 14, gibt es von 11 bis 18 Uhr ständige Schmiedeführungen und Vorführungen von Schmiedehandwerk. Zudem kann die Ausstellung von Schmiedeskulpturen besichtigt werden.
Dahlewitz: Um 14 Uhr startet an der Dorfkirche, Dahlewitzer Dorfstraße 33-34, „Ein Rundgang durch die Dahlewitzer Siedlungsgeschichte Teil 2“. Beginnend im ältesten Teil des Ortes, dem Dorfanger mit seiner Kirche, erfahren Teilnehmer Interessantes auf der rund anderthalbstündigen Tour zur Dahlewitzer Siedlungsgeschichte östlich der Dresdner Bahn, über den Dorfkern, die Neubauernhäuser, die alte Schule und über die Gutsbahn. Im Anschluss gibt es eine gemütliche Kaffeerunde mit selbstgebackenen Kuchen im Bürgerhaus „Bruno Taut“.
Großbeeren: Der Gedenkturm auf der Dorfaue kann von 14 bis 18 Uhr besucht werden.
Horstwalde: Die Verkehrsversuchsanlage, An der Düne 45, steht Besuchern von 9.30 bis 15.30 Uhr offen. Um 10, 12 und 14 Uhr gibt es geführte Wanderungen durch das Gelände. Zudem gibt es vor Ort auch Imbiss und Getränke.
Klasdorf: Der Bahnhof, Am Bahnhof Klasdorf 1, kann von 14 bis 19 Uhr besucht werden. Es gibt Kaffee und Kuchen, und ab 16 Uhr steht das Cello-Konzert „Bach und Blues“ auf dem Programm.
Kummersdorf-Gut: Das Museum Heeresversuchsstelle Kummersdorf, Konsumstraße 5, ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet und gibt mit seiner Dauerausstellung Einblicke in die Geschichte der Anlage.
Rangsdorf: Die Friedhofskapelle auf dem Evangelischen Waldfriedhof, Clara-Zetkin-Straße 48, öffnet von 14 bis 16 Uhr ihre Türen für Besucher. Rund 45-minütige Führungen vermitteln um 14 und 16 Uhr einen geschichtlichen Überblick von 1890 bis heute, vom Gartenpavillon zur katholischen Kapelle. Für Kinder steht ein großer Spielplatz direkt gegenüber zur Verfügung.
Rangsdorf: Auf dem Gelände des ehemaligen Bücker-Flugzeugwerks gibt es von 11 bis 14 Uhr jeweils zur vollen Stunde Führungen, die am BUC-36 Baubüro, Stauffenbergallee 42, starten. Bei den Rundgängen gibt es Infos zur Geschichte, Architektur und zukünftigen Planung. Interessierte sollten festes Schuhwerk tragen und beachten, dass es nur begrenzte Parkmöglichkeiten gibt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Saalow: Die Scheunenwindmühle, Dorfaue 19, ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Nach Bedarf werden alle 30 Minuten Führungen angeboten. Vor Ort gibt es auch einen Imbiss.
Wünsdorf: Die Ehemalige Heeresbäckerei mit Speichergebäude, Berliner Allee/An der Brotfabrik 1, steht Besuchern von 11 bis 15 Uhr offen. Ab 11.30 Uhr werden nach Bedarf stündlich Führungen angeboten.
Zossen: Das Museum „Alter Krug“, Weinberge 15, ist von 10.30 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen werden nach Bedarf angeboten. Ab 10.30 Uhr gibt es einen Frühschoppen und die Gelegenheit, die aktuelle Ausstellung und den Sonderraum zur Burg Zossen und die Schwarze Küche zu besichtigen. Um 13.30 Uhr wird die Ausstellung „Zossen und seine Denkmale“ eröffnet und um 15 Uhr gibt es einen musikalischen Gruß. Besucher können sich zudem mit Kaffee, Kuchen, Wurst aus der Schwarzen Küche und Getränken stärken.
Eine Liste aller offenen Denkmäler im gesamten Landkreis gibt es auf t1p.de/denkmaltf26.






