Tag des offenen Denkmals
Am 13. September 2026 laden acht Denkmäler in der Region im nördlichen Teil des Landkreis Dahme-Spreewald dazu ein, entdeckt zu werden.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz lädt jährlich am zweiten Sonntag im September zum Tag des offenen Denkmals ein. So ist es für Interessierte am Sonntag, 13. September 2026, möglich einzigartige Denkmale und Orte im Landkreis zu entdecken, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Vielerorts warten Sonderführungen, Handwerksvorführungen und ein buntes Rahmenprogramm auf Kulturinteressierte.
In Halbe laden mit dem Kaiserbahnhof und das Esperanto-Stacio, gleich zwei Denkmäler dazu ein, die Geschichte vor Ort zu entdecken. Beide Orte bieten Besuchern einen besonderen Einblick in die preußische Eisenbahngeschichte sowie die Kultur der internationalen Esperanto-Bewegung. Besucher haben die Möglichkeit, sich bei Führungen mit Willi Schwabe um 10.30, 13.30 und 15.30 Uhr durch den Kaiserbahnhof zu begeben, die Fotoausstellung „Mythos Wolf“ von Jana Malin zu besuchen, bei einem Aktivprogramm für Klein und Groß mitzumachen und sich bei einem kleinen Imbiss zu stärken. Um 16 Uhr steht die traditionelle Pflanzung eines Maulbeerbaums mit dem Naturparkleiter Carsten Preuß an. Der Naturpark Dahme-Heideseen wird auch mit einem eigenen Stand vor Ort sein.
In Klein Köris ist das Freilichtmuseum Germanische Siedlung von 10 bis 16.30 Uhr für Besucher geöffnet und vermittelt Einblicke in die Lebenswelt der Germanen ihrer Zeit. Am Aktionstag können Besucher alte Handwerkstechniken aus der Nähe verfolgen oder sogar selbst erlernen. Während der Öffnungszeiten finden regelmäßig Führungen über das Gelände statt. Der Eintritt ist frei, Spenden werden aber gerne entgegengenommen.
In Zernsdorf öffnet der Bahnhof im Bahnhofsweg 4 von 11 bis 15 Uhr seine Pforten. Das 1889 erbaute Gebäude steht seit 2013 unter Denkmalschutz und wird mittlerweile als Wohnhaus genutzt. Alle Bahneinrichtungen im ehemaligen Stellwerk und der noch erhaltene Fahrkartenschalter zeugen noch von der Geschichte des Gebäudes. Auf die Besucher warten Führungen, Kaffee und Kuchen sowie ein Flohmarkt mit Büchern und Modelleisenbahnzubehör.
Im Zeuthener Ortsteil Miersdorf können Interessierte von 10.30 bis 16 Uhr in der Dorfstraße die Saalkirche aus dem 14. Jahrhundert besichtigen. Um 11 Uhr gibt es eine Führung um und in der Kirche unter dem Motto: „Wenn Kirchen erzählen“.
Unter dem gleichen Motto gibt es auch in der Dorfkirche Waltersdorf, Diepenseer Straße 2, um 14 Uhr eine Führung. Ansonsten steht die im 13. Jahrhunderte erbaute Kirche von 13 bis 17 Uhr für die individuelle Entdeckung offen.
Von 10 bis 18 Uhr lädt der Verein zur Wiederherstellung der Patronatskirche in die Dorfstraße 20 nach Schulzendorf ein. Neben der neugotischen Backsteinkirche, die 1866 errichtet wurde, können Besucher auch die Ausstellung „Wo Zeit Spuren hinterlässt und Geschichten lebendig werden“ und Kunstschätze aus der Vorgängerkirche besichtigen.
Mehr zur Geschichte der Ackerbürgerstadt Mittenwalde können Interessierte an diesem Tag bei einem Standrundgang erleben, der um 14 Uhr am Museum am Salzmarkt startet und dauert rund 60 bis 90 Minuten dauert.
Mehr Informationen zum Tag des offenen Denkmals 2026 und zu allen teilnehmenden Denkmälern in Dahme-Spreewald sowie in den Nachbarlandkreisen gibt es auf www.tag-des-offenen-denkmals.de.






