Teenager in Beelitz bedroht – Polizei stellt Tatverdächtige
Zwei Jugendliche sind am Samstagabend im Bereich des LAGA-Haupteingangs in der Trebbiner Straße von zwei Männern bedroht worden. Die Polizei konnte die Tatverdächtigen kurze Zeit später im Rahmen einer Fahndung stellen.
Nach bisherigen Erkenntnissen trafen die beiden Männer im Alter von 41 und 42 Jahren gegen 20.00 Uhr offenbar zufällig auf die Teenager. Die Männer sollen die Jugendlichen angesprochen und ihnen anschließend Schläge angedroht haben. Einer der Tatverdächtigen führte dabei nach Angaben der Polizei ein Luftdruckgewehr mit sich, während der andere mit einem Baseballschläger gegen einen Baum schlug. Anschließend flüchteten die Männer auf einem E-Scooter beziehungsweise einem Fahrrad vom Tatort.
Die alarmierte Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein und konnte die beiden Verdächtigen zeitnah ausfindig machen. Einer der Männer verhielt sich den Einsatzkräften gegenüber sofort verbal aggressiv. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, legten die Beamten ihm Handfesseln an.
Beim Fahrer des E-Scooters stellten die Polizisten Anzeichen fest, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille. Zudem reagierte ein Drogenschnelltest positiv auf Amphetamine und Kokain. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet.
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass der E-Scooter technisch manipuliert worden war und Geschwindigkeiten von mehr als 80 km/h erreichen konnte. Aufgrund der Veränderungen war das Fahrzeug zulassungspflichtig. Der Fahrer verfügte jedoch weder über die erforderliche Fahrerlaubnis noch über eine Haftpflichtversicherung.
Darüber hinaus trug der Mann öffentlich sichtbar verschiedene Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in Form von Aufklebern, Anhängern und Ansteckern.
Die Polizei stellte den Baseballschläger, das Luftdruckgewehr, den E-Scooter sowie die entsprechenden Gegenstände mit verfassungswidrigen Symbolen sicher. Gegen die beiden Männer wurden Ermittlungen unter anderem wegen Bedrohung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Verstößen gegen das Waffengesetz, Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.





