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Sonntag, 14. Juni 2026

Teltow-Fläming liegt bei IW-Ranking 2026 weit vorn

Teltow-Fläming
Vor dem Eingangsgebäude von Rolls-Royce in Dahlewitz steht eine Flugzeugturbine,
Laut dem Kreistagsvorsitzenden Danny Eichelbaum ist der vordere Platz im Ranking auch Ergebnis der Arbeit von Unternehmen wie Rolls-Royce in Dahlewitz und MTU in Ludwigsfelde. Foto: Siegmar Trenkler

Der Landkreis ist laut dem aktuellen Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft weiterhin eine wirtschaftsstarke Zukunftsregion.​

Der Landkreis Teltow-Fläming gehört nach wie vor zu den wirtschaftsstarken und attraktiven Regionen Deutschlands. Zu diesem Ergebnis kommt die am 12. Mai veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Verglichen und analysiert wurde die Situation in 400 Landkreisen und kreisfreien Städten. Grundlage dafür waren 14 Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Lebensqualität. 

Brandenburg ist mit 77,8 Prozent das Flächenland mit dem höchsten Anteil an Gewinnerregionen. Das Ranking bestätigte erneut die ausgezeichnete Stellung des Dreiergespanns der Landkreise Dahme-Spreewald (Platz 12 im Niveauranking), Potsdam-Mittelmark (Platz 37) und Teltow-Fläming (Platz 43), während die Bundeshauptstadt Berlin nur auf Platz 89 landete. 

„Teltow-Fläming ist und bleibt wirtschaftsstark – mit einer pulsierenden industriellen Basis und einem nach wie vor hohen Beschäftigungsanteil im verarbeitenden Gewerbe“, betont der Kreistagsvorsitzende Danny Eichelbaum. „Das ist unter anderem das Ergebnis der engagierten Arbeit von Unternehmen wie zum Beispiel Rolls-Royce in Dahlewitz und MTU in Ludwigsfelde, die ihre Betriebsstätten kontinuierlich erweitern. Vor allem aber ist es den Menschen zu verdanken, die dort arbeiten.“ Wichtig ist Landrätin Kornelia Wehlan zufolge auch der hohe Anteil wissensintensiver Industrie in Teltow-Fläming, der deutlich über dem Brandenburger Landesdurchschnitt liege. „Hier zeigt sich das große Potenzial von Forschung und Entwicklung in unserer Region. Das kompensiert zumindest teilweise den fehlenden Hochschulstandort, der für eine dynamische Entwicklung von großer Bedeutung wäre. Letztendlich sind es die Menschen, die einem Landkreis sein Gesicht geben.“ Einziger Wermutstropfen bleibt aus Sicht der Landrätin und des Kreistagsvorsitzenden die aktuelle Entwicklung der Automobilbranche. Dass die Mercedes-Autohäuser in Berlin und Brandenburg verkauft werden, gebe Anlass zur Sorge. Dass die Produktion des Elektro-Sprinters nicht nach Ludwigsfelde vergeben worden sei, werfe Schatten für die gesamte Branche voraus. Dabei sei der Landkreis bei der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien bereits heute fachlich hervorragend aufgestellt. Diese Stärke, insbesondere im Bereich der Luftfahrtindustrie, präge Teltow-Fläming schon heute als nachhaltiges Markenzeichen. 

Weitere Informationen gibt es auf bit.ly/iwranking2026.

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