Toptalent Jenö Pildner verlässt die 49ers – Nächster Schritt auf der Karriereleiter
Die Basketballwelt wird den Namen Jenö Pildner in Zukunft noch häufiger hören. Nach einer beeindruckenden Saison wird das erst 20-jährige Nachwuchstalent die Berlin Braves 49ers verlassen, um den nächsten Schritt in seiner sportlichen Entwicklung zu gehen.
„Eines der besten Talente, welches je durch unser Programm gelaufen hat“, beschreibt Sportdirektor Pastushenko den jungen Guard, der sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der wichtigsten Leistungsträger der Mannschaft entwickelt hat.
Pildner kam mit einer interessanten Vorgeschichte nach Berlin zurück. Der gebürtige Berliner lief zuvor für die Nachwuchs-Bundesliga-Mannschaft von Urspring auf und führte das Team dort sogar als Kapitän aufs Parkett. Nach seiner letzten U19-Saison, in der er durchschnittlich 12 Punkte pro Spiel erzielte, sowie einer länger anhaltenden Verletzung entschied er sich für die Rückkehr in seine Heimat, um sich auf ProB-Niveau zu beweisen.
Der Start in die Saison verlief jedoch nicht ohne Herausforderungen. Sowohl die Mannschaft als auch Pildner selbst hatten zunächst Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Zwar zeigte der junge Guard bereits früh sein offensives Potenzial und konnte mehrfach zweistellig punkten, doch die notwendige Konstanz und Effizienz ließen noch auf sich warten.
Seinen endgültigen Durchbruch feierte Pildner gegen die BSW Sixers. Mit 24 Punkten und einer starken Trefferquote von 53 Prozent aus dem Feld setzte er ein erstes deutliches Ausrufezeichen. Im Januar folgte schließlich sein wohl beeindruckendster Auftritt der Saison: Vor heimischem Publikum erzielte er 28 Punkte bei einer Wurfquote von nahezu 60 Prozent und führte sein Team zu einer herausragenden Leistung.
Die starken Vorstellungen blieben ligaweit nicht unbemerkt. Im selben Monat wurde Pildner zum „Youngster des Monats“ ausgezeichnet und machte sich endgültig einen Namen in der gesamten ProB. Wenig später durfte er sich zudem über die Ehrung zum „Spieler der Woche“ freuen.
Auch die Saisonstatistik unterstreicht seine Entwicklung eindrucksvoll: Mit durchschnittlich 13,5 Punkten und 4,3 Rebounds pro Spiel gehörte Pildner zu den wichtigsten Akteuren der 49ers. Dabei traf er starke 48 Prozent seiner Würfe aus dem Feld sowie 30,7 Prozent seiner Dreipunktewürfe.
Fest steht: Die Entwicklung von Jenö Pildner ist noch lange nicht abgeschlossen. Sein Potenzial scheint bei Weitem nicht ausgeschöpft, und der nächste Karriereschritt wird ihn in höhere Ligen führen. Die Grundlage dafür hat er in dieser Saison eindrucksvoll gelegt.
Die Berlin Braves 49ers bedanken sich bei Jenö für seinen Einsatz, seine Entwicklung und seinen Beitrag zum Team. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm sportlich wie persönlich nur das Beste und freuen uns darauf, seine Karriere weiterhin zu verfolgen.





