Verein feiert Jubiläum der Ausstellung zur Luftfahrt und Entwicklung von Ludwigsfelde
Der Verein Luftfahrt und Entwicklungsgeschichte Ludwigsfelde lädt am 1. Mai 2026 zum Jubiläumsfest ein. Besucher erwartet neben Technik auch Ostalgisches.
Zwei Jahre ist es her, dass der Verein Luftfahrt und Entwicklungsgeschichte Ludwigsfelde die Türen der Ausstellung am damals neuen Standort in der Nikolaus-Otto-Straße 7 geöffnet hat. Seitdem hat sich viel getan. „Wir waren ein kleiner Verein, der sich gesagt hat, wir machen einfach mal eine Ausstellung“, erinnert sich Lisa Tepper. „Jetzt kommen die Leute gezielt zu uns, um über alte Zeiten zu sprechen und um uns Sachen zu zeigen. Wir haben uns zu einer richtigen Anlaufstelle für Geschichte entwickelt“, freut sie sich. Inzwischen ist so beispielsweise die NS-Zwangsarbeit stärker in den Fokus gerückt worden, da das Thema bei interessierten Besuchern immer wieder aufkam. „Also haben wir uns gesagt, wir fächern das Thema breiter auf und haben das umgestellt und ausgebaut“, so Lisa Tepper. Dazu gehört auch ein Modell des Zwangsarbeiterlagers, das mittlerweile Teil der Ausstellung ist.
Die Entwicklung des Museums soll am Freitag, 1. Mai, mit einem Fest gefeiert werden. „Wir werden alles klassisch DDR-mäßig dekorieren“, berichtet Christian Tepper. Vor Ort können Besucher an dem Tag auch historische Lkws und Trabants genauer unter die Lupe nehmen. Überlegt wird zudem, für Kinder Stadtrundfahrten mit einem Trabant anzubieten, sagt Christian Tepper. „Es kommen an dem Tag auch viele Veteranen, die im Richtfunkregiment gedient haben, und aus dem Rathaus.“ Für die Versorgung gibt es einen Kuchenstand, eine Feldküche mit Gulaschkanone, aus der Erbsensuppe mit Bockwurst ausgegeben wird, eine Hüpfburg, Bierstand und mehr. Der Eintritt ist frei.





