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Mittwoch, 15. Juli 2026

Versorgungssicherheit, Notfallversorgung und Zukunftsinvestitionen im Fokus

Dahme-Spreewald, Königs Wusterhausen
ministerwilkebesuch
Baut auf politisch verlässliche Rahmenbedingungen: Marc Bernstädt, Sana-Cluster-Geschäftsführer Brandenburg-Süd, im Gespräch mit Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke und Staatssekretärin Dr. Friederike Haase (von links).

Gesundheitsminister René Wilke und Staatssekretärin Dr. Friederike Haase besuchten in der vergangenen Woche das Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen.

Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke und Staatssekretärin Dr. Friederike Haase haben in dieser Woche das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Rolle des Klinikums Dahme-Spreewald als zentraler Versorger im Landkreis, die Zukunft der Notfallversorgung, aktuelle Bau- und Transformationsvorhaben sowie die Auswirkungen gesundheitspolitischer Entscheidungen auf die Versorgung vor Ort. Für das Klinikum war der Besuch eine wichtige Gelegenheit, die konkreten Anforderungen an eine moderne Gesundheitsversorgung im Landkreis Dahme-Spreewald sichtbar zu machen. Dabei ging es nicht nur um einzelne Projekte, sondern um eine grundlegende Frage: Wie kann eine zuverlässige, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung auch unter veränderten Rahmenbedingungen dauerhaft gesichert werden?

Klinikum als Mittelpunkt
der Gesundheitsversorgung im Landkreis

Das Klinikum Dahme-Spreewald übernimmt mit seinen Standorten in Königs Wusterhausen und Lübben eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung des Landkreises. Als Krankenhaus der Regelversorgung, wichtiger Partner in der Notfallversorgung und Teil eines regionalen Gesundheitsnetzwerks verbindet das KDS stationäre Medizin, Notfallstrukturen, ambulante Angebote, Ausbildung, Kooperationen und sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Besonders im ländlichen Raum kommt Krankenhäusern eine besondere Verantwortung zu. Sie sichern nicht nur medizinische Behandlung, sondern stehen auch für Erreichbarkeit, Verlässlichkeit und soziale Verantwortung. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Hilfe muss dort verfügbar sein, wo sie gebraucht wird – unabhängig davon, ob es um eine akute Notfallsituation, eine stationäre Behandlung oder eine abgestimmte Weiterversorgung geht.

„Wir haben den Besuch genutzt, um sehr konkret zu zeigen, welche Verantwortung unser Haus für die Menschen im Landkreis trägt. Unsere Teams sichern jeden Tag Versorgung unter anspruchsvollen Bedingungen. Damit das auch in Zukunft verlässlich gelingt, brauchen wir moderne Strukturen, Planungssicherheit und eine klare Unterstützung für notwendige Transformationsvorhaben“, sagt André Jasper, Geschäftsführer des Klinikums Dahme-Spreewald.

Notfallversorgung zeigt den Veränderungsdruck
besonders deutlich

Ein besonderer Fokus des Besuchs lag auf der Zentralen Notaufnahme am Standort Königs Wusterhausen. Dort wird sichtbar, wie stark sich die Anforderungen an moderne Notfallversorgung verändert haben. Hohe Patientenzahlen, komplexe Krankheitsbilder und enge Schnittstellen mit Rettungsdienst, Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung sowie die enge Verbindung zwischen ambulanter Versorgung und stationären Fachbereichen prägen den Alltag. Besonders die Zentrale Notaufnahme im Achenbach-Krankenhaus macht deutlich, warum moderne bauliche und organisatorische Strukturen kein Selbstzweck sind. Sie sind Voraussetzung dafür, dass Patientenströme sicher gesteuert, Behandlungen effizient organisiert und Mitarbeitende im Alltag entlastet werden können. Der direkte Eindruck vor Ort unterstrich damit eine der zentralen Botschaften des Klinikums: Transformation ist keine abstrakte Zukunftsaufgabe, sondern eine konkrete Voraussetzung für Versorgungssicherheit.

Das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen hat dabei auch über den Landkreis hinaus eine besondere Bedeutung. Als nächstgelegenes Krankenhaus zum Hauptstadtflughafen BER, mit einer stark frequentierten Notaufnahme und als wichtiger Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung ist der Standort sicherheits- und versorgungsrelevant für Brandenburg.

Bau- und Transformationsvorhaben
als Voraussetzung für sichere Versorgung

Im Gespräch mit dem Minister und der Staatssekretärin machte das Klinikum deutlich, warum die geplanten Bau- und Entwicklungsvorhaben notwendig sind. Im Kern geht es um sichere Abläufe, zeitgemäße Strukturen, bessere Wege für Patientinnen und Patienten sowie Arbeitsbedingungen, die den Anforderungen moderner Medizin entsprechen. Krankenhäuser stehen aktuell vor der Aufgabe, Versorgung neu zu organisieren, Schnittstellen besser zu verbinden und gleichzeitig auf steigende Anforderungen in Medizin, Pflege, Notfallversorgung und Digitalisierung zu reagieren. Dafür braucht es Investitionen, verlässliche Planung und Rahmenbedingungen, die die Realität der Häuser vor Ort berücksichtigen.

 „Die Sana-Häuser in Brandenburg stehen gemeinsam für eine starke, verlässliche und sektorenübergreifend gedachte Versorgung. Ob in Dahme-Spreewald, in der Niederlausitz oder in Cottbus: Unsere Kliniken übernehmen Verantwortung für ihre Regionen. Diese Versorgungsstärke entsteht durch starke Teams, klare medizinische Profile und die Bereitschaft, Versorgung weiterzuentwickeln. Genau dafür brauchen unsere Häuser auch politisch verlässliche Rahmenbedingungen“, ordnet Marc Bernstädt, Sana-Cluster-Geschäftsführer Brandenburg-Süd ein.

Gesundheitspolitische Rahmenbedingungen im Blick

Neben den konkreten Vorhaben des Klinikums ging es beim Besuch auch um die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen, darunter die Krankenhausreform und das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz. Für Krankenhäuser wie das Klinikum Dahme-Spreewald sind solche Entscheidungen nicht abstrakt. Sie haben direkte Auswirkungen auf Investitionsfähigkeit, Planungssicherheit, Versorgungsstrukturen und die Möglichkeit, notwendige Entwicklungsschritte umzusetzen.

Aus Sicht des Klinikums ist deshalb entscheidend, dass gesetzliche Regelungen und Finanzierungsmechanismen die tatsächlichen Anforderungen regionaler Versorgung berücksichtigen. Krankenhäuser im ländlichen Raum tragen eine besondere Verantwortung: Sie müssen Versorgung verlässlich vorhalten, auch wenn Rahmenbedingungen komplexer werden und sich Patientenströme, Personalbedarf und wirtschaftlicher Druck verändern. Stabile Versorgung braucht stabile Rahmenbedingungen – insbesondere dort, wo Krankenhäuser eine tragende Rolle für die Gesundheitsversorgung einer ganzen Region übernehmen.

Beim Rundgang durch das Achenbach-Krankenhaus mit Gesundheitsminister René Wilke und Staatssekretärin Dr. Friederike Haase wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig der Standort für die Gesundheitsversorgung der Menschen im Landkreis ist. Foto: Benjamin Seidemann|KDS

Sana als Partner Nummer 1 für Gesundheit

Der Besuch in Königs Wusterhausen machte zugleich deutlich, wofür Sana in Brandenburg steht: für eine zuverlässige, qualitativ hochwertige und verantwortungsvolle Gesundheitsversorgung. Als Partner Nummer 1 für Gesundheit verbindet Sana medizinische Leistungsfähigkeit mit regionaler Verantwortung. Das gilt im Klinikum Dahme-Spreewald ebenso wie an den weiteren Sana-Standorten in Brandenburg.

Gerade im ländlichen Raum bedeutet diese Verantwortung mehr als die reine Behandlung im Krankenhaus. Sie umfasst die Sicherung wohnortnaher Versorgung, die Weiterentwicklung von Notfallstrukturen, die Ausbildung künftiger Fachkräfte, die Zusammenarbeit mit ambulanten und kommunalen Partnern sowie die Bereitschaft, Versorgungsangebote an veränderte Bedarfe anzupassen.

Sana übernimmt damit soziale Verantwortung in Regionen, in denen stabile Gesundheitsversorgung ein entscheidender Standortfaktor ist. Für Familien, ältere Menschen, Unternehmen, Kommunen und alle, die darauf angewiesen sind, dass medizinische Hilfe erreichbar bleibt. Verlässliche Versorgung im ländlichen Raum ist deshalb nicht nur eine medizinische Aufgabe. Sie ist ein Beitrag zur Lebensqualität und zur Zukunftsfähigkeit der Region.

Versorgung der Zukunft gelingt nur gemeinsam

Der Ministerbesuch war ein wichtiges Signal: Die Themen des Klinikum Dahme-Spreewald sind auf landespolitischer Ebene angekommen. Gleichzeitig bleibt klar, dass die Weiterentwicklung der Versorgung nur gemeinsam gelingen kann – mit starken Teams vor Ort, verlässlichen politischen Rahmenbedingungen und einem gemeinsamen Verständnis dafür, welche Rolle Krankenhäuser für die Sicherheit und Lebensqualität in einer Region übernehmen. „Gute Versorgung entsteht nicht auf dem Papier“, so André Jasper. „Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Patientinnen und Patienten versorgen und jeden Tag dafür sorgen, dass Hilfe verfügbar ist. Genau diese Realität wollten wir zeigen.“

Das Klinikum Dahme-Spreewald wird seine Bau- und Transformationsvorhaben deshalb weiter konsequent vorantreiben und den Dialog mit Politik, Kostenträgern, Planungspartnern und regionalen Akteuren fortsetzen. Ziel ist eine Versorgung, die auch in Zukunft erreichbar, leistungsfähig und verlässlich bleibt – für die Menschen im Landkreis Dahme-Spreewald und darüber hinaus.

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