Vielfalt zählt: Inklusionstage in der Gedenkstätte Lindenstraße Potsdam
Die Gedenkstätte Lindenstraße beteiligt sich auch in diesem Jahr an den Potsdamer Inklusionstagen. Am Montag, 20. April, findet um 16.00 Uhr die inklusive Tastführung „Geschichte in Händen halten“ durch die Gedenkstätte Lindenstraße statt. Am Dienstag, 21. April, um 16.00 Uhr erfahren Besucher in Leichter Sprache etwas über die Verfolgung im Nationalsozialismus, während es in einer Führung in Leichter Sprache am Donnerstag, 23. April, um 16.00 Uhr um das Stasi-Gefängnis in Potsdam geht.
Darüber hinaus stehen immer zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte Lindenstraße ein Audioguide in Leichter Sprache sowie ein Gedenkstättenguide in Deutscher Gebärdensprache zu Verfügung. Der virtuelle Rundgang durch die Gedenkstätte, der ort- und zeituneingeschränkt zugänglich ist, ist in den Sprachen Deutsch, Deutsche Leichte Sprache, Englisch, Französisch, Spanisch und in Deutscher Gebärdensprache verfügbar. Die Tastführungen und Führungen in Leichter Sprache sind auch buchbare Gruppenangebote.
Die Gedenkstätte Lindenstraße ist einer der zentralen Erinnerungs- und Bildungsorte in Brandenburg. Sie erinnert in einem ehemaligen Gefängnis- und Gerichtsgebäude an politische Verfolgte und Haft in der NS-Diktatur, der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR, aber auch an die Überwindung der SED-Diktatur durch die Friedliche Revolution1989/90. Möglichst vielen Besucher:innen soll es ermöglicht werden, sich kritisch mit der Geschichte politischer und rassistischer Verfolgung und Haft im 20. Jahrhundert auseinanderzusetzen. Deshalb erweitert die Gedenkstätte Lindenstraße regelmäßig ihr Angebot an inklusiven und barrierearmen Formaten.





