Vier Potsdamer auf dem Weg zur Taekwondo-WM: Leon reist mit Doppel-Bronze nach Korea
Potsdam ist bei der Taekwondo-Weltmeisterschaft in Südkorea so stark vertreten wie nie zuvor: Gleich vier Athleten des USV Potsdam wurden für die Poomsae-WM in Chuncheon nominiert. Vom 16. bis 20. September kämpfen Wyatt Sommerfeld, Leon Reich, Francesca Dincao und Hilko Paschke um internationale Erfolge. Damit stellt der USV einen neuen Vereinsrekord auf. 2024 waren erstmals drei Potsdamer gleichzeitig bei einer WM dabei.
Besonders viel Rückenwind bringt Leon Reich mit nach Korea. Der 21-Jährige gewann bei der Studenten-Europameisterschaft in Albanien am Mittwoch gleich zweimal Bronze. Bei der WM startet er im Freestyle-Paar und im Freestyle-Team.
Mit Wyatt Sommerfeld (18) gehört auch das jüngste USV-Mitglied zum WM-Aufgebot. Er tritt im Freestyle-Team an. Francesca Dincao (31) startet im Damen-Team der traditionellen Recognized-Klasse. Hilko Paschke (34) ist ebenfalls doppelt nominiert – für das Herren-Team und das Paar.
Damit reicht das Potsdamer WM-Aufgebot vom Nachwuchstalent bis zum erfahrenen Leistungssportler und von den traditionellen Poomsae-Formen bis zum spektakulären Freestyle mit akrobatischen Elementen.
„Dass wir uns gleich zu viert aus Potsdam für Südkorea qualifizieren konnten, ist der Lohn für jahrelanges, diszipliniertes Training. Für uns geht ein sportlicher Lebenstraum in Erfüllung“, sagt Leon Reich.
Der Weg nach Korea ist nicht selbstverständlich
Der Erfolg hat allerdings auch eine finanzielle Seite. Obwohl die vier Sportler zur deutschen Spitze gehören, müssen sie einen großen Teil der Kosten für die WM-Reise selbst tragen. Deshalb läuft derzeit die Crowdfunding-Aktion „Unser Traum von Korea: Taekwondo-WM 2026“.
Wer das Potsdamer Quartett unterstützen möchte, kann sich noch bis zum 29. September, 20.00 Uhr, an der Aktion auf der Potsdam-Crowd https://www.potsdam-crowd.de/road-to-korea beteiligen.
Der USV Potsdam zählt mit knapp 2000 Mitgliedern und mehr als 20 Abteilungen zu den größten Sportvereinen der Region. Die Taekwondo-Abteilung verbindet Nachwuchsarbeit mit Leistungssport und bringt regelmäßig Landes- und Bundeskaderathleten hervor.
Jetzt geht es für das Quartett dorthin, wo Taekwondo zu Hause ist: nach Südkorea.






