Von Ameisenbär bis Palantir: Große Bandbreite bei 21. Ökofilmtour in Teltow-Fläming
Noch bis Ende April 2026 läuft die 21. Ökofilmtour. Das Brandenburgische Festival des Umwelt- und Naturfilms ist in Zossen, Am Mellensee, Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow zu erleben. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Zossen
Am Samstag, 11. April, wird ab 14.30 Uhr im Gemeindekirchensaal der Evangelischen Gemeinde Zossen, Kirchplatz 4, „Wie geht Natur?!“ von Jakob Friedrich gezeigt. Der 60-minütige Dokumentarfilm von 2025 widmet sich der Frage, ob ein Mensch die Natur schützen und die Welt verändern kann. Der Film thematisiert, das Leben und Schaffen des berühmten Brandenburger Biologen Prof. Dr. Michael Succow.
Am Montag, 13. April, wird im Familienzentrum „Kleeblatt“, Kirchplatz 7, um 9 Uhr der achtminütige Film „Ameisenlöwe – Wie fängt er seine Beute?“ von 2024 gezeigt. Um 14 Uhr wird dann der 43-minütige Dokumentarfilm „Unsere Wälder – Netzwerk der Tiere“ von 2024 zu sehen sein. Regisseur Jan Haft stellt darin mit persönlichen Kommentaren Pflanzen, Pilze und Tiere vor und beleuchtet ihre komplexen Wechselwirkungen. Der Film „Ameisenlöwe – Wie fängt er seine Beute?“ wird im Familienzentrum am Montag, 20. April, noch einmal gezeigt.
Zwei weitere Filmvorführungen finden im Gemeindekirchensaal der Evangelischen Gemeinde Zossen am Samstag, 18. April, statt. Um 13 Uhr wird der Dokumentarfilm „Dorf bleibt Dorf“ von Jean Boué von 2025 gezeigt. Darin stellt sich ein Brandenburger Dorf gegen den Weltkonzern Shell. Um 15.15 Uhr steht dann „Watching you – Die Welt von Palantir und Alex Karp“ von Klaus Stern von 2025 auf dem Programm. Der Film stellt den US-Milliardär Alex Karp und dessen abgeschottete Firma mit der Überwachungssoftware Palantir in den Fokus.
Am Mellensee
Ebenfalls am Samstag, 11. April, wird um 18 Uhr im Bürgerhaus Saalow, Dorfaue Saalow 19, der Dokumentarfilm „I am the river, the river is me“ von Petr Lom von 2025 gezeigt. Darin geht es in 88 Minuten um den Whanganui River in Neuseeland, der als weltweit erster Fluss als juristische Person anerkannt wurde.
Rangsdorf
Das Leben und Schaffen des Brandenburger Biologen Prof. Dr. Michael Succow steht am Freitag, 24. April, um 18.30 Uhr bei „Wie geht Natur?!“ auch in der Kulturscheune in Rangsdorf in der Seebadallee 53 auf dem Programm.
Blankenfelde-Mahlow
Am Freitag, 24. April, wird um 18 Uhr im Waldhaus im Natursportpark Blankenfelde, Jühnsdorfer Weg 55, der Dokumentarfilm „Der Graue Kranich – Auf den Schwingen eines Riesen“ von Annekatrin Mücke aus dem Jahr 2024 gezeigt. Darin wird der Graue Kranich und seine abenteuerliche Reise durch Europa ein Jahr lang begleitet.
Die Ökofilmtour präsentiert seit 2006 als Brandenburgisches Festival des Umwelt- und Naturfilms ihr
kuratiertes Programm von Januar bis April in ganz Brandenburg. Die Filmtour ist eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz. Die Filme beschäftigen sich mit globalem Umwelt- und Naturschutz sowie verwandten, gesellschaftlich und regional aktuellen Themen und richten sich oft auch an jüngeres Publikum. Im Rahmen des Wettbewerbs vergeben die Preisjury als auch eine Kinder- und Jugendjury zahlreiche Auszeichnungen. Außerdem stimmen die Zuschauer über den Publikumspreis ab.
Weitere Informationen zu allen gezeigten Filmen gibt es auf www.oekofilmtour.de.





