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Sonntag, 14. Juni 2026

Was tun, wenn der Strom weg ist?​

Dahme-Spreewald, Königs Wusterhausen
Einsatzkräfte vor der Paul-Dinter-Halle in Königs Wusterhausen
In kürzester Zeit machten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus KW und Zernsdorf die Paul-Dinter-Halle als Katastrophenschutz-Leuchtturm fit. ​ Foto: Stadt Königs Wusterhausen

Um auf Krisenfälle vorbereitet zu sein, führte die Stadt Königs Wusterhausen eine Übung durch.​

Was ein flächendeckender Stromausfall für Folgen hat, konnte man erst vor Kurzem in Berlin verfolgen. Um mit solch einer Situation gut umgehen zu können, wurde dies am 25. April in Königs Wusterhausen geübt. Im Rahmen der monatelang geplanten und ersten Übung zum Thema Katastrophenschutz-Leuchtturm mussten die Freiwilligen Feuerwehren aus Königs Wusterhausen und Zernsdorf dabei die Paul-Dinter-Halle, die zu Übungszwecken ohne Strom war, wieder in Betrieb nehmen und diese dann als Katastrophenschutz-Leuchtturm herrichten.​

Der Tag startete bereits um 7.10 Uhr an der Feuerwehrhauptwache in Königs Wusterhausen. Das Szenario: ein flächendeckender Stromausfall, der ein sofortiges und koordiniertes Handeln erforderte. Die Übung, die vom Stadtwehrführer Lars Engelhaupt und Kora Wehlmann, Amtsleiterin für Ordnung, Sicherheit und Bürgerdienste geleitet wurde, wurde von drei Beobachtern aus Bestensee unterstützt, die den Ablauf dokumentierten, um später positive als auch verbesserungswürdige Aspekte benennen zu können.

Aufgabe souverän und schnell gemeistert

Binnen 80 Minuten schafften es die Einsatzkräfte, die Sporthalle mithilfe eines Notstromaggregats wieder mit Strom zu versorgen und vollständig mit den notwendigen Katastrophenschutzmaterialien auszustatten. Nach der Auswertung wurde allees zurückgebaut und alle Beteiligten konnten mit einem positiven Fazit und berechtigtem Stolz auf die erbrachte Leistung blicken. Die Übungsleitung bedankt sich ausdrücklich bei den Freiwilligen Feuerwehren von Königs Wusterhausen und Zernsdorf sowie bei den drei Beobachtern für ihr Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit. Für das laufende Jahr sind zwei weitere Übungen geplant, bei denen der Schwierigkeitsgrad schrittweise erhöht wird. Neben den Feuerwehren werden künftig auch Mitarbeiter der Verwaltung aktiv in die Abläufe eingebunden. 

Weitere Informationen gibt es auf https://www.koenigs-wusterhausen.de/informationen-zum-bevoelkerungsschutz.

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