Werder (Havel) setzt mit Friedensflagge ein Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt
Die Stadt Werder (Havel) beteiligt sich auch in diesem Jahr am internationalen Flaggentag der Initiative „Mayors for Peace“. Vor dem Rathaus in der Eisenbahnstraße wurde heute die grün-weiße Friedensflagge gehisst. Gemeinsam mit Vertretern mehrerer Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung setzt die Stadt damit ein sichtbares Zeichen für Frieden, Abrüstung und eine atomwaffenfreie Welt.
Der Flaggentag erinnert an die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im August 1945. Zugleich ruft er dazu auf, sich weltweit für friedliches Zusammenleben, Dialog und den Abbau von Atomwaffen einzusetzen.
Das internationale Netzwerk „Mayors for Peace“ wurde 1982 gegründet und zählt heute mehr als 8.500 Städte und Gemeinden in 166 Ländern. In Deutschland gehören 931 Kommunen der Initiative an. Ziel des Bündnisses ist es, das Bewusstsein für die Folgen von Krieg und Atomwaffen zu schärfen und sich für eine friedlichere Welt einzusetzen.
Bürgermeisterin Manuela Saß betont die besondere Bedeutung des Engagements in der aktuellen Weltlage: „Gerade in Zeiten globaler Krisen und Konflikte ist es wichtiger denn je, sich klar für Frieden, Dialog und gegenseitigen Respekt einzusetzen. Mit dem Hissen der Flagge machen wir deutlich: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine gemeinsame Aufgabe – auch auf kommunaler Ebene.“
Mit der inzwischen neunten Teilnahme am Flaggentag der „Mayors for Peace“ unterstreicht Werder (Havel) sein Bekenntnis zu Frieden, Solidarität und internationaler Verantwortung. Gleichzeitig lädt die Stadt dazu ein, sich mit den Themen Frieden, Abrüstung und gesellschaftliche Verantwortung auseinanderzusetzen.





