Wertvolle Ressourcen retten
Gelbe Tonne+ und Sperrmüll: Recycling-Kreislauf in der Landeshauptstadt
Dinge, die nicht mehr benötigt werden, können weiter genutzt, aufbereitet oder zu neuen Rohstoffen werden. Damit das gelingt, braucht es unter anderem zwei verlässliche Partner: die Gelbe Tonne+ und die Sperrmüllsammlung. Sie halten den Kreislauf in Bewegung.
Seit dem 1. Januar 2025 gibt es in der Landeshauptstadt die Gelbe Tonne+. Sie ist zuständig für alles, was klein genug für die Tonne ist und aus Materialien besteht, die gut recycelt werden können. Dazu gehören nicht nur Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen, wie leere Konservendosen, Joghurtbecher oder Getränkekartons, sondern auch „stoffgleiche Nichtverpackungen“. Darunter zählen Brotdosen, Pfannen, Siebe, Kämme, Zahnbürsten, Eimer, Kinderspielzeug und noch vieles mehr. Viele dieser Dinge bestehen aus wertvollen Rohstoffen, die mehrfach genutzt werden können. Wer diese richtig entsorgt, hilft dabei, Energie zu sparen und neue Materialien zu gewinnen. (Elektrokleingeräte und Akkus werden in den Wertstoffhöfen oder dem Schadstoffmobil www.potsdam.de/standorte-und-termine-des-schadstoffmobils entsorgt.)
Der Sperrmüll übernimmt alles, was zu groß, zu schwer oder zu sperrig für die Tonne ist. Dazu zählen Möbelstücke, aber auch Matratzen, Teppiche oder große Haushaltsgegenstände. Viele dieser Dinge können zerlegt, sortiert und in ihre Bestandteile getrennt werden. Auch defekte Elektrogeräte, die nicht mehr repariert werden können, gehören hierher. Sperrmüll kann kostenfrei angemeldet werden.
Nähere Informationen finden die Potsdamer: www.potsdam.de/wohin-mit-dem-abfall-das-abfall-abc-hilft, www.potsdam.de/abfallratgeber-und-abfallkalender oder bei der Abfallberatung unter 0331/ 289-1796 oder unter abfallberatung@rathaus.potsdam.de.





