Wildau gibt den Startschuss in die Wandersaison
Die Wildauer Kleeblatt-Wanderung am 21. März hat sechs geführte Wanderungen auf verschiedenen Streckenlängen und -routen für Wanderfreunde und Familien in petto.
Rucksack packen, Schnürsenkel festziehen und loswandern! Am 21. März startet die mittlerweile vierte Wildauer Kleeblatt-Wanderung in die Wandersaison 2026. Auch in diesem Jahr gibt es wieder abwechslungsreiche Routen, die durch die Region um Wildau und im nördlichen Teil des Landkreises Dahme-Spreewald mit der eindrucksvollen Wald-, Seen- und Heidelandschaft vor den Toren Berlins führen. Möglich machen die Wanderung der Tourismusverband Dahme-Seenland e.V., der Hochschulsport der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau), der Kreiswegewart Norman Siehl sowie Sponsoren und freiwillige Helfern.
„Unser ‚Kleeblatt‘ ist mehr als nur eine Wanderung, es ist für alle Wanderfans, egal wie alt oder wie gut sie sind. Wir gehen raus in die Natur und erleben gemeinsam etwas, bewegen uns und entdecken die vielen Facetten unserer Region. Wir rotieren jedes Jahr die Routen, sodass in jedem Jahr eine neue Region um die TH Wildau entdeckt werden kann.“ sagt Sahra Weber vom Hochschulsport der TH Wildau.
Der Campus der Hochschule ist erneut zentraler Start- und Zielpunkt. Hier befindet sich auch die Ruhe- und Verpflegungsstation für alle Teilnehmenden.
Sechs Kleeblätter, unterschiedliche Ansprüche
In diesem Jahr geht das ‚Kleeblatt‘ mit einem leicht überarbeiteten Streckenkonzept an den Start. Fünf Routen mit fünf bis fünfzig Kilometern Tourenlänge auf sechs Wanderstrecken stehen zur Auswahl.
Neu: Kinderkleeblatt für die Kleinsten und Minikleeblatt
Neu im Programm ist in diesem Jahr ein Kinderkleeblatt für Kids bis zwölf Jahre mit fünf Kilometern. Entdeckt wird nicht nur die Wildauer Umgebung, denn es sind gleich mehrere Spielplätze in der Route eingebaut. Die Kinder haben so die Möglichkeit, spielerische Pausen einzulegen und die Wanderung auf ihr Tempo auszurichten. Nach etwa zwei Stunden geht’s dann ins Ziel an der TH Wildau, wo schon die Mittagsstärkung bereitsteht. Für Kinder unter fünf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Natürlich können auch ältere Kinder, Eltern und Großeltern am Kinderkleeblatt teilnehmen. Zu beachten: Die Kinderwanderung ist für Kinderwagen nicht geeignet.
Für Wandereinsteiger, – genießer, Senioren und Familien mit Kindern ab zwölf Jahren wird es ein kleines geführtes Kleeblatt mit zehn Kilometern geben. Es wird je nach Gruppenzusammensetzung circa 2,5 Stunden dauern und führt unter anderem entlang des Dahme-Ufers, der Rad- und Fußgängerbrücke Niederlehme und zum Niederlehmer Luch, einem naturkundlichen Kleinod. Ein Lehrpfad umrundet den Weiher, der zahlreichen Wasservögeln sowie vielfältigen Wasser- und Sumpfpflanzen einen geschützten Lebensraum bietet.
Sportliche Herausforderungen auf 25 oder 50 Kilometern
Es gibt zwei verschiedene 25-Kilometer-Routen mit schneller Laufgeschwindigkeit (etwa fünf Kilometer pro Stunde). Die Südroute entlang des Sutschketals (ab 6 Uhr) ist ein wahres Paradies für Wasserliebhaber. Sie verbindet die bekannte Fünf-Seen-Wanderung mit der idyllischen Strecke durch das Sutschketal. Der Start führt durch den Tiergarten von Königs Wusterhausen, entlang des Zeesener Sees zum Todnitzsee bei Körbiskrug und weiter am Ufer bis nach Bestensee. Dort angekommen, geht es durch den Ort, dann hinein in das Sutschketal, das als eines der schönsten Täler der Region gilt und vom geheimnisvoll versteckten Pritzelgraben geprägt ist. Der Übergang zum Krummen See bietet weitere Höhepunkte, bevor der Hofjagdweg und die scharfe Abzweigung am Nottekanal das Finale einläuten – mit kleineren Steigerungen am Funkerberg und in den Lausebergen.
Die zweite Route mit Start am Mittag dagegen führt Richtung Westen und dort über das Naturschutzgebiet Höllengrund-Pulverberg, Miersdorf in die Wüstermärker Forstflächen und weiter in Richtung Kiekebusch. Dann geht es auf die offenen Landschaften der Rieselfelder. Der Rückweg führt unter anderem über den Röthegrund und über die als „Asthmatreppe“ bekannte Verbindung zurück auf den Campus der TH Wildau.
Wer die sportliche Herausforderung sucht und 50 Kilometer wandern will, kann die beiden schnellen Kleeblätter einfach miteinander verbinden. Nach den ersten 25 Kilometern geht es gegen 11 Uhr zurück an die TH Wildau, wo es bei einer Pause auch Mittag gibt. Weiter geht es dann um 12 Uhr mit dem nächsten Kleeblatt und gegen 17 Uhr gibt es dann noch eine warme Mahlzeit am Zielpunkt der zweiten Runde.
‚Jemütlich Loofen‘ auf 25 Kilometern
Wem das zu schnell sein sollte, der kann sich in diesem Jahr auf der nördlichen Tour auf den Weg machen. Die gemütlichere Tour führt auf den Spuren des Fontaneweges durch die villenreichen Orte Zeuthen und Eichwalde. Dann geht es über die Landesgrenze auf die Berliner Halbinsel „Schmöckwitzer Werder“ mit ihren wunderschönen Uferwegen am Krossinsee, die weite Blicke über das Wasser freigibt. Im Friedersdorfer Forst begleiten die Wanderer mächtige Bäume, bis sie dann das Niederlehmer Luch erreichen. Der dann folgende letzte Abschnitt geht entlang des Dahme-Ufers über den Schwarzen Weg, die Unterquerung der Niederlehmer Bahntrasse, wieder zurück zum Campus der TH Wildau. Alle Routen sind geführte Wanderungen.
Anmeldung und mehr Informationen
Wanderinteressierte können sich noch bis zum 15. März auf https://www.th-wildau.de/hochschule/hochschulverwaltung/gesundheitsmanagement/hochschulsport/sportevents/wildauer-kleeblatt-wanderung anmelden.





