Wo ist Egon? Seit dem 13. Juli fehlt jede Spur – seine Familie bittet die ganze Region um Hilfe
Seit dem 13. Juli wird der dreijährige Hund Egon vermisst. Trotz intensiver Suche, zahlreicher Helfer und unzähliger Hinweise fehlt von dem braun-weißen Französische-Bulldogge-Boxer-Mischling jede Spur. Seine Familie gibt die Hoffnung nicht auf und bittet die Menschen in Kirchmöser, Plaue und der gesamten Region um Unterstützung.
Egon verschwand am 13. Juli im Bereich der Weinberge hinter einem Garten an der Grenzstraße beim Kleingartenverein in 14774 Kirchmöser. Die bislang letzte bestätigte Sichtung gab es am 14. Juli gegen 21.00 Uhr in Plaue.
Am 18. Juli kam zusätzlich ein speziell ausgebildeter Pettrailer zum Einsatz. In Plaue konnte der Suchhund zwar eine Spur aufnehmen, diese verlor sich jedoch wenig später wieder.
Umfangreiche Suche ohne entscheidenden Hinweis
Seit Egons Verschwinden setzt seine Familie alles daran, ihn wiederzufinden. Über soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und WhatsApp wird täglich nach ihm gesucht. Hunderte Flyer wurden verteilt, Tierheime, Tierarztpraxen, Meetingpoints sowie Friedhofsverwaltungen informiert. Zahlreiche Menschen unterstützen die Suche – doch bislang fehlt der entscheidende Hinweis.vFür Egons Familie ist die Ungewissheit inzwischen kaum noch auszuhalten.
Ungewöhnliche Hinweise sollen niemanden ausschließen
In ihrer Verzweiflung wandte sich die Familie außerdem an eine Tierkommunikatorin aus der Schweiz. Nach ihrer eigenen Methode schilderte sie verschiedene Eindrücke, die nach Angaben der Familie nicht überprüfbar sind. Dennoch möchten die Besitzer auch diese Informationen veröffentlichen – in der Hoffnung, dass jemand aus der Region darin einen realen Ort wiedererkennt.
Zu den beschriebenen Eindrücken gehören:
- Schilf und Wasser
- Badegeräusche spielender Kinder
- ein Bade- oder Freizeitbereich
- Campingplatz oder Bungalows
- ein Waldstück in unmittelbarer Nähe
- ein schattiger Bungalow mit hohen Fenstern und hohen Hecken
- Mirabellenbäume in der Umgebung
- ein Bootssteg
- ein kleiner Tretbootverleih
- ein Bootshaus
- ein auffälliger orangefarbener Rettungsring
- festgemachte Taue
- ein bewachter Badebereich oder eine Verbindung zur DLRG beziehungsweise einem Bademeister
- ein Fahnenmast mit einer weiß-roten Fahne oder einem ähnlichen Tuch
- ein teilweise rötlich-sandiger Weg
- ein abgetrennter Kinderbadebereich
Außerdem wurde die Wahrnehmung einer männlichen Person beschrieben: ein Mann mit weißem geripptem Unterhemd, kräftigerer Statur, kurzer Hose, Socken und Schlappen. Die Familie betont ausdrücklich, dass damit niemandem etwas unterstellt wird. Es handelt sich ausschließlich um einen Bestandteil der beschriebenen Eindrücke.
Erkennt jemand diesen Ort?
Die Familie hofft nun auf Menschen aus Plaue, Kirchmöser oder der näheren Umgebung, denen diese Kombination von Merkmalen bekannt vorkommt. Vielleicht gibt es einen Campingplatz, eine Badestelle, einen Bungalow- oder Freizeitbereich, auf den mehrere dieser Beschreibungen zutreffen. Ebenso bitten die Besitzer alle Anwohner, Urlauber und Grundstückseigentümer, aufmerksam zu sein und auch an versteckte Orte zu denken.
Bitte schauen Sie nach Möglichkeit in:
- Gärten
- unter Terrassen
- hinter Schuppen
- offene Bungalows
- Garagen
- Bootshäuser
- Campingplätze
- dicht bewachsene Grundstücke
Ein verängstigter Hund versteckt sich häufig über längere Zeit und macht sich oft nicht bemerkbar.
Jede Information kann entscheidend sein
Egon ist drei Jahre alt und ein Französische-Bulldogge-Boxer-Mischling. Er ist braun, besitzt eine weiße Brust, eine markante weiße Gesichtszeichnung sowie eine dunkle Gesichtsmaske. Für seine Familie ist Egon weit mehr als ein Haustier. „Er gehört zu unserer Familie. Mit jedem Tag, an dem er fehlt, wächst unsere Sorge.“
Wer Egon gesehen hat oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich umgehend bei seiner Besitzerin zu melden.
Kontakt:
Ramona Lange
📞 0171 5167101
Jeder Hinweis – auch wenn er noch so unbedeutend erscheint – kann dabei helfen, Egon endlich wieder nach Hause zu bringen.






