Erinnerungen: Das Archiv der Beelitzer Spargelfrauen wächst weiter
Seit ihrer Gründung im Jahr 1997 gehören die Beelitzer Spargelfrauen fest zum kulturellen Leben der Region. Doch nicht nur Tänze, Auftritte und Trachten erzählen ihre Geschichte – auch ein ganz besonderes Archiv hält die Erinnerungen lebendig. Verantwortlich dafür ist Spargelfrau der ersten Stunde Beate Besing, die seit fast drei Jahrzehnten mit großer Sorgfalt alles sammelt, was über die Spargelfrauen veröffentlicht wird.
Und da ist einiges zusammengekommen: Acht prall gefüllte Ordner stehen in ihrem Regal. Darin finden sich Berichte, Fotos und Zeitungsausschnitte aus zahlreichen Medien – vom Potsdamer über den Blickpunkt Potsdam, den Berliner Kurier bis hin zur Morgenpost und der Super Illu. Kaum ein Medium, das nicht schon einmal über die tanzenden Botschafterinnen des Beelitzer Spargels berichtet hat.
Beim Durchblättern wird viel gelacht, gestaunt und erinnert. Denn die Artikel erzählen nicht nur von Auftritten und Festen, sondern auch von den vielen Erlebnissen, Reisen und Begegnungen der vergangenen Jahre.
Ganz ohne kritische Blicke geht es dabei allerdings nicht immer zu. Besonders dann, wenn Redaktionen erneut auf alte Fotos zurückgreifen, obwohl längst aktuelle Bilder vorhanden wären, sorgen manche Veröffentlichungen für ein Schmunzeln – oder leichtes Stirnrunzeln. Schließlich haben sich nicht nur Frisuren und Trachten im Laufe der Jahre verändert.
Trotzdem überwiegt der Stolz. Denn jeder einzelne Artikel dokumentiert ein Stück Geschichte der Spargelfrauen – und zeigt, wie eng die Gruppe inzwischen mit der Region und ihrer Tradition verbunden ist. Und so dürfte Beate Besings Archiv wohl auch in Zukunft weiter wachsen – Ordner Nummer neun scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.





