Fußball-WM der Produktionsschulen: Wettstreit in Ludwigsfelde
Die Fußball-WM der Produktionsschulen setzte mit menschlichen Tischkicker ein Zeichen für Gemeinschaft und Jugendförderung.
Mitreißende Spiele, ausgelassene Stimmung und ein starkes Zeichen für Teamgeist und Jugendförderung: Die Fußball-WM der Produktionsschulen im Rahmen der Produktionsschulwochen 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie Sport Menschen verbindet. Insgesamt zwölf Teams aus unterschiedlichen Produktionsschulen und Projekten traten bei der deutschlandweit einzigartigen Veranstaltung gegeneinander an. Organisiert wurde das Human Table Soccer Turnier von der Produktionsschule Ludwigsfelde gemeinsam mit der GAG Klausdorf gGmbH.
Schon bei der offiziellen Begrüßung wurde deutlich, dass es an diesem Tag um weit mehr als nur Tore und Punkte ging. In der Eröffnungsrede wurde hervorgehoben, wie wichtig Gemeinschaft, Fairness und gegenseitige Unterstützung gerade in der Jugend- und Sozialarbeit sind. „Beim Menschenkicker gewinnt niemand allein. Nur als Team kommt man voran“, hieß es in der Ansprache. Werte wie Kommunikation, Verantwortung und Zusammenhalt seien nicht nur im Sport entscheidend, sondern auch im Alltag und späteren Berufsleben. Zu den Gästen der Veranstaltung gehörte auch Michael Grunst, stellvertretender Landrat und Leiter des Dezernates II mit Verantwortung für das Jugendamt. In seiner kurzen sportlichen Ansprache überbrachte er Grüße des Landkreises und motivierte die Jugendlichen für die bevorstehenden Spiele.
Sportlich bot das Turnier zahlreiche spannende Begegnungen, viele Tore und faire Wettbewerbe. Am Ende durfte sich das Team Argentinien von der Gesamtschule Ludwigsfelde über den Turniersieg freuen. Frankreich von der OS Luckenwalde belegte den zweiten Platz, Finnland von der Gesamtschule Ludwigsfelde erreichte Rang drei. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der Betreuer. Sie alle unterstützten das Turnier aktiv als Linienrichter und Zeitwächter und trugen damit wesentlich zum reibungslosen Ablauf bei.
Die Veranstalter zogen ein durchweg positives Fazit. Die Fußball-WM der Produktionsschulen habe gezeigt, wie wertvoll gemeinsame Aktivitäten für junge Menschen sind. Neben sportlichem Ehrgeiz standen vor allem Fairness, Gemeinschaft und gegenseitige Wertschätzung im Mittelpunkt – Werte, die weit über das Spielfeld hinausreichen. Auch die ergänzenden Wettbewerbe sorgten für Begeisterung bei Teilnehmenden und Publikum. Beim Sägewettbewerb dominierte die Produktionsschule Fürstenwalde eindrucksvoll und belegte gleich die Plätze eins bis vier. Den Sieg sicherte sich Richard Lindner mit einer starken Zeit von 18,99 Sekunden. Spannend wurde es ebenfalls beim Nagelwettbewerb. Dort benötigten alle Finalteilnehmer jeweils sechs Schläge, sodass ein Stechen entscheiden musste. Besonders fair zeigte sich dabei der Teilnehmer Arvid, der zugunsten eines Gastteilnehmers auf den möglichen Sieg verzichtete. Am Ende gewann Tayler Hartwig den Wettbewerb.
Mit viel Applaus, strahlenden Gesichtern und dem Wunsch nach einer Wiederholung endete ein sportlicher Tag, der eindrucksvoll bewiesen hat, wie wichtig Gemeinschaft, Respekt und Zusammenhalt für junge Menschen sind.






