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Sonntag, 6. September 2026

Karriere im Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam

Potsdam
Christian_Keppler
Christian Keppler leitet das OP-Pflegeteam der Augenklinik am Klinikum Ernst von Bergmann. Foto: Klinikum EvB 2026

Manchmal beginnt ein beruflicher Weg mit einer Chance – und entwickelt sich zu einer echten Erfolgsgeschichte. So wie bei Christian Keppler. 2014 startete der gebürtige Berliner am Klinikum Ernst von Bergmann als Helfer in der OP-Schleuse des Zentral-OP. Heute leitet er das OP-Pflegeteam der Augenklinik und trägt Verantwortung für einen hochsensiblen medizinischen Bereich, in dem täglich Eingriffe durchgeführt werden, die für viele  Patienten ein Stück Lebensqualität zurückbringen.​

Sein Weg ist ein Beispiel dafür, welche Entwicklungsmöglichkeiten das Klinikum Mitarbeitenden bieten kann – wenn Engagement, Interesse und Förderung zusammenkommen. „Ich hätte damals selbst nicht gedacht, wohin mich dieser Weg einmal führt“, sagt Christian Keppler. „Ich wollte zunächst einfach im Krankenhaus arbeiten und Erfahrungen sammeln. Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie spannend der OP-Bereich ist und wie viel man lernen kann.“

Seinen Einstieg hatte er in der sogenannten OP-Schleuse des Zentral-OP. Dort kümmerte er sich unter anderem um organisatorische Abläufe rund um den Operationsbereich, unterstützte das Team bei Vorbereitungen und sorgte dafür, dass Materialien und Prozesse reibungslos funktionierten. Schritt für Schritt wuchs sein Interesse an der Arbeit im OP. Es folgten interne Fortbildungen, später die Ausbildung in der Pflegeschule sowie schließlich die erfolgreiche OTA-Prüfung zum Operationstechnischen Assistenten. Heute steht Christian Keppler an der Spitze des OP-Pflegeteams der Augenklinik.

„Gerade die Mischung aus Präzision, Teamarbeit und direktem Kontakt mit den Patienten macht die Arbeit für mich besonders“, sagt der Fan elektronischer Musik. „Viele Menschen kommen mit großer Unsicherheit zu uns, weil das Augenlicht etwas sehr Emotionales ist. Umso schöner ist es zu sehen, wie dankbar viele nach einer erfolgreichen Behandlung sind.“

Die Augenklinik des Klinikums Ernst von Bergmann zählt zu den wichtigen spezialisierten Einrichtungen der Region. Hier werden unter anderem Katarakte (Grauer Star), Netzhauterkrankungen oder Erkrankungen der Hornhaut behandelt. Viele Eingriffe erfolgen mikrochirurgisch und erfordern höchste Präzision sowie ein eingespieltes Zusammenspiel von Medizin, Pflege und OP-Management. „Im Augen-OP kommt es auf jeden Handgriff an“, erklärt Christian Keppler. „Gleichzeitig braucht es Ruhe, Vertrauen und ein Team, das sich blind aufeinander verlassen kann.“

„Der berufliche Weg von Christian Keppler ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was mit Engagement, Verlässlichkeit und persönlicher Entwicklung möglich ist. Er kennt unsere Abläufe und die Arbeit im OP aus unterschiedlichsten Perspektiven und bringt heute neben hoher fachlicher Kompetenz auch große Teamorientierung und Verantwortung mit. Solche Entwicklungen freuen mich persönlich besonders, weil sie zeigen, wie viel Potenzial in unseren Mitarbeitenden steckt“, sagt Prof. Dr. Anja Liekfeld, Chefärztin der Augenklinik am Klinikum Ernst von Bergmann.

Seine eigene Entwicklung sieht Christian Keppler auch als Signal an andere Mitarbeitende und Auszubildende: „Man muss nicht immer schon genau wissen, wo man später landet. Wichtig ist, offen zu bleiben, Chancen zu nutzen und dranzubleiben.“ Für das Klinikum Ernst von Bergmann ist sein Weg zugleich ein Beispiel dafür, wie interne Entwicklung und Förderung funktionieren können – vom ersten Einstieg bis zur Führungsverantwortung.

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