Neue Fahrzeuge für Katastrophenschutz in Potsdam-Mittelmark
Mit der Übergabe moderner Fahrzeugtechnik ist die Ausstattung der Städte und Gemeinden für die Katastrophenschutz-Leuchttürme vollständig abgeschlossen. Am Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) in Beelitz-Heilstätten nahmen Vertreter von sechs Kommunen neue Sonderfahrzeuge des Typs Ford „Ranger“ entgegen.
Die geländegängigen Pick-ups sind speziell für Einsätze in schwierigem Terrain wie Wäldern oder auf Feldern ausgelegt. Vor Ort dienen sie den Amts- und Gemeindewehrführern als Kommandowagen bei besonderen Einsatzlagen. Gleichzeitig leisten die Städte und Gemeinden damit einen Beitrag zur Unterstützung des Landkreises im Katastrophen- und Zivilschutz.
Der Landkreis Potsdam-Mittelmark investierte insgesamt rund 2,86 Millionen Euro in die Ausstattung aller Leuchttürme. Allein die Fahrzeuge mit ihrer umfangreichen Sonderausstattung schlagen mit etwa 75.000 Euro pro Stück zu Buche.
Landrat Marko Köhler betonte bei der Übergabe, dass auch künftig gezielt in die Sicherheit der Bevölkerung investiert werde. Zudem herrsche Einigkeit mit den Kommunen darüber, dass sowohl die Ausrüstung als auch die Ausbildung der Feuerwehren weiterhin von zentraler Bedeutung seien.
Die Katastrophenschutz-Leuchttürme fungieren im Ernstfall als zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung und sind inzwischen flächendeckend in allen Städten und Gemeinden des Landkreises eingerichtet. Sie stehen auch bei eingeschränkter Energieversorgung als wichtige Anlaufpunkte zur Verfügung. Mittlerweile verfügt jede kreisangehörige Kommune im Landkreis Potsdam-Mittelmark über eine entsprechend ausgestattete Einrichtung.
Folgende Ämter und Gemeinden erhielten jeweils ein Sonderfahrzeug als Kommandowagen: Amt Beetzsee, Stadt Beelitz, Amt Brück, Gemeinde Groß Kreutz (Havel), Gemeinde Wiesenburg/Mark sowie das Amt Ziesar.





