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Dienstag, 14. April 2026

Potsdamer Autorin nominiert​

Autorin
Die Potsdamer Autorin Josefine Lyda mit ihrem ersten Roman „Als Erstes stirbt die Hummelkönigin“. Foto: Lyda / privat

Phantastikpreis SERAPH: Roman „Als Erstes stirbt die Hummelkönigin“ der Potsdamer Autorin Josefine Lyda im Rennen um renommierten Literaturpreis.​

Am 20. März wird zum 15. Mal der Phantastikpreis SERAPH verliehen. In diesem Jahr befindet sich unter den Nominierten auch eine Potsdamer Autorin: Josefine Lyda wurde mit ihrem Roman „Als Erstes stirbt die Hummelkönigin“ in der Kategorie Bestes Debüt nominiert. Es ist der erste Roman, den die 31-Jährige auf den Markt bringt. ​

Der Roman erzählt die Geschichte von Rosmarie, die den Mord an ihrer Mitbewohnerin aufzuklären versucht und dabei der Wahrheit – und dem Täter – immer näherkommt. Begleitet wird sie von einer rätselhaften Geistererscheinung, der „Frau aus Papier“, die sie heimsucht und die Grenzen zwischen Realität und Übernatürlichem verschwimmen lässt. So verbindet das Buch spannende Krimielemente mit phantastischen Motiven.

Für die Potsdamer Autorin steht jedoch nicht allein der Mystery-Plot im Vordergrund. Josefine Lyda betont: „Vordergründig geht es zwar um Spannung, tatsächlich aber um tiefere Themen. Es geht um Traumata und um das Recht, über den eigenen Körper zu bestimmen.“ Die Autorin beschreibt ihr Buch als feministischen Horror-Roman, indem reale Themen und übernatürliche Begebenheiten vereint werden.

Erschienen ist der Roman im Realm & Rune Verlag. Ihre Verlegerin hat die Neuerscheinung für den Preis vorgeschlagen. Der SERAPH ist ein Jurypreis, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die besten deutschsprachigen Romane des Phantastik-Genres zu prämieren. Ob die Nominierung auch zu einer Auszeichnung führt, entscheidet sich im Rahmen der Leipziger Buchmesse. Dort wird der SERAPH von der Phantastischen Akademie verliehen. Der Preis wird in vier Kategorien vergeben: Bestes Buch, Bestes Debüt, Bester Independent-Titel und Bestes Jugendbuch. Über die Preisträger entscheidet eine Jury aus 28 Experten. Insgesamt ist der SERAPH mit 32.000 Euro dotiert, pro Kategorie werden jeweils 8.000 Euro vergeben. Im Rahmen zweier Veranstaltungen – zum einen „Potsdams Andere Welten“ und zum anderen dem „Book Bash Festival“  – wird die Potsdamerin Josefine Lyda aus ihrem Buch lesen.

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